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Veranstaltungen

Veranstaltung 

Titel:
Hillesheimer Klavierkonzerte - Wolfgang Klesius
Wann:
19.11.2017 17.00 Uhr
Wo:
Hillesheim
Kategorie:
Konzert

Beschreibung

Wolfgang Klesius, geboren 1963 in Bitburg absolvierte das Klavierpädgogik- und Pianistenstudium an der Hochschule für Musik Köln. Begegnungen mit Tibor Hazay (Ungarn), Aram Harasiewicz (Polen) und später mit Konstantin Scherbakov (Russland) und Cyprien Katsaris (Frankreich) prägten ihn nachhaltig und rückten die Spezialisierung auf eine sehr feine Klangkultur in den Vordergrund seines Spiels. Seine Auftritte führen ihn regelmäßig u.a. nach Italien, England, Frankreich, Luxemburg, nach Spanien und in die Schweiz, und seine außergewöhnlichen Programme sind eine Besonderheit in der Konzertszene.
Als Klavierpädagoge unterrichtet er seit 1987 an der Musikschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm und leitet seit 2000 dort den Fachbereich Klavier. In seiner Tätigkeit als Privatdozent betreut er seit Jahren sehr erfolgreich Studenten der Musikhochschulen Köln, Düsseldorf und Saarbrücken.
Einige Stationen:
-    1992 und 1993 leitete er den ersten Internationalen Bach-Interpretationskurs in Bitburg.
-    1997 und 2000 Fernsehaufnahmen mit dem SWR 3.
-    2004 erschien die erste CD mit den Goldberg-Variationen, BWV 988.
-    2013 DVD "Sinfonien einer Landschaft" ,in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südeifel.

Auf dem Programm der Godowsky-Tour 2017/2018 mit Wolfgang Klesius steht das „Triakontameron“, eine Sammlung von 30 Stimmungen und Szenen im Dreivierteltakt vom legendären Ausnahmepianisten Leopold Godowsky. Er komponierte die Stücke zwischen August und Oktober 1919, also kurz nach Ende des ersten Weltkrieges in seiner Wahlheimat USA.
Es sind Godowskys „Preludes“, wie wir sie auch von Frederic Chopin kennen. Jedes eine kurze Miniatur von epigrammatischer Prägnanz angeregt von verschiedenen Stimmungen, Plätzen und Erfahrungen, versehen mit einem malerischen Titel.
Viele der Stücke blicken in die Vorkriegszeit zurück – einige voller Wehmut, ja beinahe sentimental.
Alle verbindet in wunderbarer Subtilität der Walzerrhythmus, und natürlich spielt Wien eine wichtige Rolle in dieser Sammlung.
Zitate:

„Solange ich mich erinnern kann, hat es seit Chopin in der Geschichte der Klaviermusik so etwas wie Godowsky nicht gegeben.“ (James Huneker, amerikanischer Kritiker)

„Leopold Godowsky war der einzige Musiker seiner Zeit, der die Klaviermusik wirklich nachhaltig geprägt und weiterentwickelt hat.“ (Sergej Rachmaninov)

„Es sind die vielleicht unmöglichsten Stücke, die jemals für Klavier geschrieben wurden“ und „welche die Klaviertechnik in Höhen treiben, von denen nicht einmal Liszt träumen konnte.“ (Harold Schonberg, Kritiker der New York Times, über Godowsky´s Bearbeitungen der Chopin-Etüden)

„Vor ein paar Tagen öffnete ich mein Triakontameron und spielte einige Stücke durch. Ich hatte sie seit langer Zeit nicht mehr gehört, und sie beeindruckten mich tief; ich spürte deutlicher als jemals zuvor, wie persönlich sie sind … Welchen Wert sie haben, weiß ich nicht und habe auch keine Vorstellung, wie sie beurteilt werden, wenn ich einmal nicht mehr bin; aber über eines bin ich mir sicher: Nie hat ein Künstler gelebt, der sich und seiner Kunst gegenüber ehrlicher war als ich.“ (Leopold Godowsky)

Titelfolge
Nr.  1    Tanger bei Nacht
Nr.  2    Die Wälder Tirols
Nr.  3    Stimmungen im Widerstreit
Nr.  4    Rendezvous
Nr.  5    Phantasiebilder der Dämmerung

Nr.  6    Der flehende Troubadour
Nr.  7    Damals...
Nr.  8    Eine Landschaft von Watteau
Nr.  9    Verzaubertes Tal
Nr. 10    Resignation

Nr. 11    Alt-Wien
Nr. 12    Äthiopische Serenade
Nr. 13    Tänzerisches Wien
Nr. 14    Schaumkronen
Nr. 15    Die Verführerin

Nr. 16    Ein alte Ballade
Nr. 17    Eine amerikanische Idylle
Nr. 18    Anachronismen
Nr. 19    Kleiner Tango-Rag
Nr. 20    Wirbelnde Derwische

Nr. 21    Der Salon
Nr. 22    Ein Epos
Nr. 23    Die Spieluhr
Nr. 24    Wiegenlied
Nr. 25    Erinnerungen

Nr. 26    Die Kuckucksuhr
Nr. 27    Klagelied
Nr. 28    Ritterlichkeit nach Don Quixote
Nr. 29    Makabre Geschichte
Nr. 30    Requiem (1914-1918): Nachwort

Eintritt: 15,- € (Schüler und Studenten frei)

Veranstaltungsort

Rathaus Hillesheim
Veranstaltungsort:
Rathaus Hillesheim
Straße:
Burgstraße 6
PLZ:
54576
Stadt:
Hillesheim

Beschreibung

Die Konzerte finden im Sitzungssaal im 1. Stock statt. Bereits beim Bau wurde darauf geachtet, dass die Akustik des Raumes für Konzerte besonders geeignet ist. Der Yamaha-Flügel genügt auch höchsten Anspüchen. Bei Konzerten ist der Eingang im 1. Stock auf der Gebäuderückseite geöffnet.

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